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Freitag, den 26. Juni 2009 um 11:34 Uhr |
Die Welt ist um einen besonderen Menschen ärmer

Heute früh, gegen halb acht, hörte ich im Halbschlaf aus meinem Radiowecker die unfassbare Nachricht vom Tod des King of Pop. Im ersten Moment empfand ich ähnliches wie an jenem Sonntag Morgen, ende August 1997, als CNN vom Tod Dianas berichtete.
Ich darf mich zu jenen zählen, die mit Michael Jackson's Musik aufgewachsen sind. Schon seit den 80ern, als ich Jacko irgendwie gruselig fand, mit schwarzen Locken und den schwarzen Klamotten mit allerlei Metallbehang, begleitet mich diese Musik. "Bad" war so um 1987 das große Ding. Und was wäre das "Café der 80er Jahre" in "Zurück in die Zukunft II" ohne "Beat it"? Michael Jackson war ein unverzichtbarer Teil dieses so besonderen Lebensgefühl der 1980er Jahre.
Mit dem Erscheinen des Albums "HIStory" 1995 brach ja ein unglaublicher Hype aus. 1997, im August, war ich dann auch beim Jackson-Konzert auf dem Hockenheimring. Die Eintrittskarte kostete damals knapp 80 DM, was ein Schnäppchen im Vergleich zu heutigen Ticketpreisen. Die Show war großartig. Zwar war ich mehrere hundert Meter von der Bühne entfernt, dennoch war es wirklich ein toller Tag.
Ich war und bin kein riesiger Jacko-Fan. Aber die Musik ist unumstritten prägend, allgegenwärtig und einfach nur weltklasse, jeder einzelne Song. Und schon deshalb geht der Tod dieses besonderen Menschen nicht spurlos an einem vorbei. Michael Jackson war... ist Held einer ganzen Generation, meiner Generation.
Good bye Michael.
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